Betonprodukte per Helikopter zur SAC Rugghubelhütte
Wir geben es zu: Unsere Herzen haben wortwörtlich etwas höher geschlagen, als wir von diesem Auftrag erfahren haben. Dass unsere Betonprodukte per Helikopter in luftige Höhen transportiert werden, ist nicht alltäglich. Insgesamt acht Betonrohre und 800 kg Plankies fanden den Weg zur SAC Rugghubelhütte.

Die SAC Rugghubelhütte liegt auf 2296 Metern über Meer auf dem Rugghubel oberhalb von Engelberg. Sie bietet ein beeindruckendes 360°-Bergpanorama und wunderschöne Sonnenuntergänge. Mit ihren 85 Schlafplätzen und der modernen Infrastruktur ist sie eine beliebte Anlaufstelle für Klein und Gross.
Die Abgeschiedenheit hat ihren Reiz, keine Frage. Doch genau diese idyllische Lage bringt auch einige Herausforderungen mit sich. Die Hütte ist nur zu Fuss erreichbar, weshalb die gesamte Versorgung per Helikopter erfolgt. Und so durften auch unsere Betonrohre auf dem Luftweg zur Rugghubelhütte reisen.
Doch bereits die Anlieferung bis zum Umschlagplatz in Rigidal hatte es in sich. Aufgrund der schwierigen Zufahrt konnte nicht jeder Lastwagen eingesetzt werden. Deshalb brauchte es ein Transportunternehmen mit den geeigneten Fahrzeugen und der nötigen Erfahrung, um das Material sicher bis nach Rigidal zu bringen. CREABETON konnte diese Anforderungen erfüllen.
Von dort ging es für die Betonrohre weiter durch die Luft. Über eine Höhendifferenz von rund 600 Metern und eine Distanz von etwa drei Kilometern wurden sie ins steile, schwer zugängliche Gelände transportiert.
«Eine besondere Herausforderung war ausserdem, dass die Betonrohre über eine Strecke von rund 400 Metern an verschiedenen Stellen entlang des Trassees platziert werden mussten», erklärt Claudia Künzli, Hüttenwartin der Rugghubelhütte.
Beim Abladen zeigte sich eindrücklich, wie viel Präzision ein solcher Transport erfordert: Trotz der hängenden Last musste der Pilot den Helikopter ruhig und stabil halten und die Rohre an den vorgesehenen Stellen im steilen Gelände punktgenau absetzen.
Unter Zeitdruck
Als ob das nicht schon Herausforderung genug gewesen wäre, musste auch alles sehr schnell gehen. «Es handelte sich um einen Notfall und die Arbeiten mussten deshalb sehr schnell organisiert werden. Die gesamte Lieferung musste kurzfristig und unkompliziert koordiniert werden, damit die notwendigen Reparaturen ohne grosse Verzögerungen ausgeführt werden konnten», erklärt Claudia Künzli. Das Strom- und Wassertrassee zwischen der Hütte und dem Kraftwerk musste dringend saniert werden.
«Besonders hervorzuheben ist die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Lieferanten und Partnern. Durch die flexible Koordination aller Beteiligten konnten die notwendigen Reparaturarbeiten schnell und effizient umgesetzt werden.» Claudia Künzli, Hüttenwartin der Rugghubelhütte

