Schwammstadt-Lösungen: Einmündungen sinnvoll gestalten
Grünflächen in der Stadt sind mehr als Zierde: Sie speichern Wasser, spenden Schatten, fördern die Artenvielfalt. Nachhaltiges Bauen verbindet diese Qualitäten mit technischer Funktion – etwa im Rahmen von Schwammstadt-Massnahmen, die Regenwasser zurück in den Kreislauf bringen.

Auch bei Einmündungen im urbanen Raum, also dort, wo zwei Strassen aufeinandertreffen, können freie Flächen mit Schwammstadt Massenahmen genutzt oder entsprechend gestaltet werden. Egal ob eine Einmündung mit anschliessendem Parkplatz oder eine Aufenthaltsfläche - eine nachhaltige Stadtgestaltung zeigt sich in vielen Facetten.
Potenziale auch auf kleinen Flächen
Gerade im Strassenraum, wo der Platz meist begrenzt ist, ist eine sinnvolle Nutzung umso wichtiger. Mit Sicker- oder Ökosteinen können schöne Aufenthaltsplätze oder Parkplatze nicht nur attraktiv, sondern auch nachhaltig gestaltet werden. Grünflächen oder Bäume sorgen für eine Verdunstung und fördern die Biodiversität.
Einmündung mit Aufenthaltsplatz
Einmündungsplatz mit anschliessendem Parkplatz
Schwammstadt-Massnahmen integriert
Einmündungen bieten also nicht nur verkehrstechnische Übergänge, sondern auch wertvolle Flächen für ökologische Aufwertungen. Mit gezielten Eingriffen können selbst kleine, bislang ungenutzte Bereiche zu funktionalen und zugleich attraktiven Stadträumen werden. Dabei geht es nicht nur um Versickerung und Begrünung – sondern auch um Lebensqualität, Aufenthaltsqualität und das sichtbare Engagement für eine klimaangepasste Stadtentwicklung.
Solche Lösungen lassen sich flexibel an unterschiedliche örtliche Gegebenheiten anpassen: mal als begrünter Rückzugsort mit Baumpflanzungen, mal als kombinierte Park- und Regenwasserfläche mit sickerfähigem Belag. Die Beispiele zeigen, wie vielfältig Schwammstadt-Massnahmen im Strassenraum eingesetzt werden können – und dass es sich lohnt, auch kleinen Flächen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.


