Schwammstadt

Regionale Unterschiede – gezielte Lösungen für die Schwammstadt Schweiz

Der Klimawandel stellt Städte und Gemeinden vor viele Herausforderungen. Hitzetage, Trockenperioden und Starkregenereignisse nehmen zu, was die Lebensqualität, die Infrastruktur und den Wasserhaushalt beeinflusst.

Gabriela Burri Content Verantwortliche
veröffentlicht 05.01.2026 | aktualisiert 05.01.2026
3 min Lesezeit
Rasenliner Pflastersteine für einen Parkplatz

Das Schwammstadt-Konzept verfolgt das Ziel, Niederschlagswasser lokal zurückzuhalten, zu speichern und verdunsten zu lassen, um die städtische Umgebung zu kühlen und die Kanalisation zu entlasten. CREABETON bietet dafür ein breites Sortiment an Betonprodukten, die diese Idee auf praxisnahe Weise umsetzen; von sickerfähigen Belägen über Retentionssysteme bis hin zu begrünten Gestaltungselementen.

Doch die klimatischen Bedingungen variieren je nach Region stark und bestimmen, welche Lösungen wo besonders wirksam sind.

Wir haben die Herausforderungen pro Region zusammengefasst:

Mittelland und Agglomerationen

  • Dicht besiedelt, hohe Versiegelung und steigende Temperaturen.

  • Zunehmende Starkregenereignisse, begrenzte natürliche Versickerung.

  • Starke Wärmeinseln im Sommer, insbesondere in urbanen Zentren.

Voralpen und Alpenrand

  • Hohe Jahresniederschläge und häufige Starkregen.

  • Hohe Abflussdynamik, Gefahr von Erosion und Überlastung der Entwässerungssysteme.

  • Kühlere Temperaturen, aber zunehmende Wetterextreme.

Inneralpine Täler und Südschweiz (z. B. Wallis, Tessin)

  • Deutlich trockenere, wärmere Regionen mit langen Trockenperioden.

  • Geringere Niederschläge, aber lokale Starkregenereignisse möglich.

  • Hoher Bedarf an Wasserrückhalt, Begrünung und Beschattung.

Damit klimabewusstes Bauen optimal funktioniert, müssen Lösungen auf die jeweiligen Gegebenheiten abgestimmt sein.

Das Schwammstadt-Konzept bietet für jede Region der Schweiz passende Lösungen. Während im Mittelland die Entsiegelung und Kühlung im Vordergrund stehen, sind in den Alpen die Regenrückhaltung und Abflusssteuerung zentral. In den trockenen Tälern der Südschweiz dagegen zählt der sorgfältige Umgang mit Wasser als wertvolle Ressource.

Im Überblick bedeutet das Folgendes:

Mittelland und Agglomerationen

  • Sickerfähige Bodenbeläge fördern Versickerung und reduzieren Hitzestau.

  • Baumgruben und Baumwurzelschutzsysteme sichern gesunde Stadtbäume und erhöhen die Verdunstungskühlung.

  • Regenwasser-Rinnen und Versickerungssysteme steuern Starkregen und entlasten Kanalisationsnetze

  • Gestaltungselemente mit Begrünung, integrierten Brunnenanlagen und Wasserspielen, verbessern das Mikroklima und die Aufenthaltsqualität.

  • Elektroladestationen lassen sich gut in nachhaltige Stadtinfrastrukturen integrieren.

Voralpen und Alpenrand

  • Retentions- und Versickerungsanlagen puffern starke Niederschläge und stabilisieren Abflüsse.

  • Regenwasser-Rinnen und Abwasseranlagen sichern geordnete Entwässerung in Hanglagen.

  • Sickerfähige Beläge verhindern Oberflächenabfluss und fördern die lokale Wasseraufnahme.

  • Baumgruben helfen, Hangerosion zu mindern und Wasser länger im Boden zu halten.

Inneralpine Täler und Südschweiz

  • Gestaltungselemente mit Begrünung und Wasserführung schaffen Schatten und Kühlung.

  • Retentionsanlagen speichern Wasser für Trockenphasen.

  • Baumgruben mit grossem Wurzelraum beugen Trockenstress vor.

  • Sickerfähige Beläge, wo Bodenverhältnisse es zulassen, tragen zur Grundwasserneubildung bei.

CREABETON trägt mit seinen Betonprodukten dazu bei, dass Städte und Gemeinden widerstandsfähiger, lebenswerter und klimaangepasster werden – heute und in Zukunft.